E-Mail an die israelische Botschaft und das Auswärtige Amt – erschienen auf https://www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/freiheit-fuer-dr-hussam-abu-safiya.html
Der Kinderarzt Dr. Hussam Abu Safiya wurde im Dezember 2024 in Gaza verhaftet, als das israelische Militär das Kamal-Adwan-Krankenhaus stürmte. Abu Safiya ist Leiter des Krankenhauses und eine der bekanntesten Stimmen des zerstörten Gesundheitssektors im besetzten Gazastreifen. Von verschiedenen Seiten haben wir Kenntnis erhalten, dass der Gesundheitszustand von Dr. Abu Safiya im Ktzi’ot-Gefängnis lebensbedrohlich ist. Laut Physicians for Human Rights Israel (PHRI) hat sich sein Gesundheitszustand verschlechtert und er schwebt in akuter Lebensgefahr. Neben Dr. Abu Safiya werden weitere 13 Ärzte sowie Dutzende von Krankenschwestern und Rettungssanitätern ebenfalls in unrechtmäßiger Haft festgehalten. Nach Informationen des Anwalts des Kinderarztes nach seinem Besuch am 2. Juli 2026 im Nitzan-Gefängnis wies Dr. Abu Safiya frische, schwere Verletzungen am Kopf, um die Augen sowie an Ohren und Hals auf. Laut Angaben des Anwalts hatte Dr. Abu Safiya Schwierigkeiten zu atmen und fortlaufend zu sprechen. Er wirkte extrem schwach, hatte Mühe, aufrecht zu sitzen, ohne umzufallen, und schien mehrfach kurz vor einer Bewusstlosigkeit zu stehen.
Bitte schreiben Sie an den israelischen Botschafter in Berlin Ron Prosor (in cc an das Auswärtige Amt) und bitten Sie ihn, sich für die Freilassung des Arztes und der anderen inhaftierten Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens einzusetzen:
ambassador-asst[at]berlin.mfa.gov.il und buergerservice[at]diplo.de
Wenn Sie möchten, nehmen Sie uns mit wilmen[at]ippnw.de in CC.
Sie können die von uns vorgeschlagene Muster-E-Mail (zu finden auf der oben genannten Internetseite von IPPNW) kopieren und bei Bedarf anpassen oder per Klick direkt in Ihr E-Mail-Programm übernehmen (dazu sollte Ihr E-Mail-Programm geöffnet sein). Bitte ergänzen Sie Ihren Namen.
Leiten Sie diese Aufforderung gerne auch an Ihre Kolleg*innen und andere Angehörige des Gesundheitswesens weiter.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

